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Steuerberater Hamburg

by admin - Dezember 11th, 2015.
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Das Berufsbild Steuerberater heißt: Einen Beruf als Ratgeber in Steuerangelegenheiten zu haben. Der Berater beschäftigt sich mit steuerrechtlichen und daneben mit volkswirtschaftlichen Aufgaben. Steuerberater helfen bei der Anfertigung einer Steuererklärung. Bei Bedarf übernimmt ein Steuerberater die vollständige Steuerangelegenheit. Dadurch braucht man sich überhaupt nicht mehr mit der komplexen Themenstellung zu beschäftigen. Die Problematik übernimmt dann ein Sachkundiger. Zu den weiteren Aufgabengebieten des Steuerberaters gehören die Anfertigung der Jahresbilanz, die Erstellung der Buchführung, Überprüfung von Bescheiden der Steuerbehörde sowie gerichtliche Vertretung bei Streitigkeiten mit der Finanzbehörde. Ein steuerlicher Berater übernimmt für Betriebe oft die Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Beratungsgespräche im Bezug auf das Rechnungswesen und der Vermögensverwaltung, und Beantwortung von betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Zusätzlich darf der steuerliche Berater sogar die Insolvenzverwaltung und Auflösung eines Betriebes durchführen. Ebenso sind Nachlassverwaltung und Testamentsvollstreckung, Betriebsberatung, pflegerische und treuhänderische Aufgaben ausführbar. Das Tätigkeitsfeld des Beraters ist jedoch begrenzt und darf nicht über die Grenzen hinausgehen. Die weiterführende Beratungsleistung darf zum Beispiel bloß durch einen Rechtsanwalt erfolgen. Um die Beschäftigung eines Beraters auszuüben muss man eine Steuerprüfung absolvieren und als Steuerberater zugelassen worden sein. Die Berechtigung kann über ein Hochschulstudium erfolgen. Anforderung ist ein wirtschaftswissenschaftlicher oder juristischer Abschluss. Danach erfolgt eine praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerrechts. Der Zeitraum dieser Betätigung bemisst sich nach der vorab geleisteten Studiumslänge. Bei min. 8 Semestern sind zwei Jahre zwingend. Bei weniger als acht Semestern müssen 36 Monate praktische Lehre absolviert werden. Der zweite Weg zur Steuerberaterberechtigung erfolgt über eine kaufmännische Ausbildung. Nach der kaufmännischen Lehre muss jeder zehn Jahre praktische Erfahrung erwerben bevor man die Zulassung als Steuerberater bekommt. Die Prüfung besteht aus drei schriftlichen Arbeiten und einer mündlichen Prüfung. Wichtige Themengebiete sind u.a.: steuerliches Verfahrensrecht, Steuern vom Einkommen und Ertrag, Grundsteuer, Verbrauchersteuer, Wirtschaftswissenschaften und Rechnungswesen, Volkswirtschaft und Insolvenzrecht, Allgemeines Zivilrecht, Grundzüge des Gesellschaftsrechts und Recht der Europäischen Gemeinschaft. Insgesamt sind drei Arbeiten aus den genannten Gebieten zu schreiben. Der mündliche Teil der Prüfung setzt sich zusammen aus einem Vortrag und sechs zusätzlichen Prüfungsteilen. Nach der bestandenen Prüfung ist erst die Ernennung als Steuerberater möglich. Die Ernennung ist ebenfalls von der persönlichen Befähigung des Prüflings abhängig. Die Bestellung erfolgt schließlich durch die Kammer der Steuerberater. Jeder erhält eine Berufsurkunde und kann sodann endlich als Steuerberater angestellt werden. Man kann sich als Steuerberater selbstständig machen um selbstständig ein Betrieb zu führen oder man schließt sich zusammen. Das geht zum Beispiel in Gestalt einer Sozietät als GbR, Partnergesellschaft, Bürogemeinschaft, Kommanditgesellschaft, offene Handelsgesellschaft oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Zu unterscheiden ist der Steuerberater von einem Anwalt, der einen Fachanwaltstitel für Steuerrecht hat. Der Rechtsanwalt kann nur rechtliche Beratung leisten, jedoch nicht die Aufgaben eines Steuerberaters durchführen. Alle zugelassenen Berater sind in einem Verzeichnis, was jedermann zugänglich ist, aufgeführt. Derzeit sind nahezu vierundneunzigtausend steuerliche Berater in Deutschland zugelassen. Die Zahl hat sich im Jahr 2014 um 1,7 % erhöht. Die große Zahl an steuerlichen Beratern ist ein Symbol für den hohen Bedarf an steuerlichen Beratern. Angesichts der vielfältigen Probleme im Steuerrecht geben viele Privatperson und speziell juristische Personen die Problematik an einen Sachkundigen ab. Die Steuerberater haben ein großes Spezialwissen und weisen zudem jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet auf. Für die allermeisten Probleme wissen die Steuerberater ein Lösungskonzept. Im Zusammenhang mit erheblichen Steuerschwierigkeiten empfiehlt es sich einen Berater zu beauftragen.

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