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Steuerhinterziehung

by admin - Dezember 29th, 2014.
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Eine völlig andere Sachlage liegt vor wenn es um eine gewerbliche Steuerhinterziehung geht.
Eine gewerbsmäßige Tat liegt vor wenn die Handlung erneut begangen wird und der Steuerschuldner sich damit nicht nur eine vorübergehende Einnahmequelle von niedrigem Ausmaß verschafft hat.
Das schlimmste ist wohl das in diesem Fall keine Selbstanzeige wie auch keine Einstellung gegen eine Geldbuße und kein Strafbefehlsverfahren also ein diskretes Strafverfahren ohne Hauptverhandlung möglich ist.
Deshalb muss jedem klar sein dass der Tatbestand ein Verbrechen ist, d.h. jeder der an dieser Tat engagiert ist kann mit einer Gefängnisstrafe von 1 Jahr bis zu zehn Jahren rechnen. Außerdem ist die Dauer bis die Straftat verjährt ist hier nicht wie bei der normalen Steuerunterschlagung fünf Jahre, stattdessen komplette zehn Jahre.
Nun ist es jedem selbst überlassen ob es ihm wert ist ein paar 1.000€ mehr auf dem Konto zu haben und evtl. hinterher im Gefängnis zu sitzen bzw. verurteilt zu sein.

Bestraft wird jeder der Finanzbehörden oder anderen Amststellen über steuerlich erhebliche Umstände falsche beziehungsweise lückenhafte Daten angibt.
Ebenso wenn man die Finanzbehörden pflichtwidrig über steuerlich enome Tatsachen in Unkenntnis lässt oder nachlässig den Einsatz von Steuerstemplern oder Steuerzeichen unterlässt und hierdurch Abgaben verkürzt beziehungsweise für einen selbst oder auch für andere keines Falls berechtigte Steuervorteile erreicht.

Zollhinterziehung ist in der Bundesrepublik Deutschland ordnungswidrig und auch der Vorsatz von Zollhinterziehung wird Strafrechtlich nachgegangen. Straffrei kommt man bloß davon wenn man sich ehe die Finanzbehörde die ersten Untersuchungen eröffnet sich selber bei der Behörde angezeigt hat. Das bedeutet keineswegs daß man gänzlich davon kommt, mit einer Geldbuße müssen alle rechnen.

Bei einer Selbstanzeige sind die Grundlagen um ohne Strafe davon zukommen daß der Steuerschuldner die falschen oder verkürzten Angaben bei der Behörde für Steuern korrigieren oder komplettieren muss oder die unterlassenen Angaben nachholt.
Außerdem sollte beachtet werden daß sie mit einem Juristen beziehungsweise Steuerberater Rücksprache über die Anzeige halten müssen, weil formell hier noch vieles zu Regeln ist. Sollten sie es auf eigene Faust macht sparen sie wahrscheinlich noch am verkehrten Ende.
Ebenso sollte daran gedacht werden das vererbtes Schwarzgeld für die Erben die selben Strafrechtlichen Folgen mit sich zieht sowie bei dem Schuldner selbst. Und man möchte ja nicht schlecht in Erinnerung bleiben sowie den Erben Geldschulden vererben.

Sofern mehrere an der Steuerveruntreuung beteiligt sind wie zum Beispiel Eheleute, Personen die gemeinschaftlich das Erbe antreten beziehungsweise der Leiter von Betrieben in diesem Punkt sollten die weiteren Schritte gemeinsam wohlüberlegt und abgestimmt werden. Denn falls nur einer der Beteiligten gesteht, können die anderen sich nicht mehr selbst Anzeigen und werden im schlimmsten Fall dann verurteilt.
Größte Vorsicht bei betrogenen Ehefrauen beziehungsweise Liebschaften, weil gekränkte Damen neigen dazu ihren Verflossenen gerne ins offene Messer laufen zu lassen.
Achten sie auch immer darauf mit welchen Leuten sie alles über den Betrug sprechen, weil nicht alle sind so nett wie sie immer tun, auch sollten sie nur mit Leuten über den Betrug reden welche vor Gericht ein Zeugnisverweigerungsrecht haben, wie zum Beispiel einen Rechtsanwalt sowie einem Steuerberater.

Sofern jemand sich für zur Selbstanzeige entschlossen hat, muss die Anzeige erfolgt sein, bevor dem Straftäter bzw. dessen Mittäter die Einführung des Straf- oder Bußgeldverfahrens eröffnet worden ist. Dies sollte ebenfalls bei Hinterziehung von Steuern geschehen ehe ein Prüfer vom Finanzamt zur steuerstrafrechtlichen beziehungsweise steuerlichen Kontrolle erschienen ist. Darüber hinaus darf der Schuldner nicht Voraussicht wissen, dass seine Tat schon zum Vorschein gekommen beziehungsweise stellenweise entdeckt worden ist, weil sonst würde er nicht Straffrei wegkommen. Kommt der Täter aber bei Steuerhinterziehung straffrei davon, werden jedoch Hinterziehungszinsen festgesetzt.

Wenn sie Steuerhinterziehung begangen haben bestimmt nicht zuletzt das Ausmaß der hinterzogenen Steuern sowie die Zeitdauer der Hinterziehung über die Härte der Strafe.
Je nach Höhe der Steuerhinterziehung fällt folglich das Strafmaß aus zum Beispiel bis 1.000euro sämtlicher Defraudation wird die Ermittlung häufig entgegen einer Erforderlichkeit vorzeitig eingestellt.
Bis 50.000 euro wird meist mit einer Geldstrafe verurteilt und ab 50.000 euro durch z.B. Erschleichen von Gutschriften von der Finanzbehörde z.B. Vorsteuererstattungen eine Geldbuße beziehungsweise eine Freiheitsstrafe die evtl. zur Bewährungsstrafe ausgesetzt werden kann.

In besonders schwerwiegenden Fällen ist das Strafmaß eine Haftstrafe von 6 Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerwiegender Umstand liegt im Allgemeinen dann vor, falls der Straftäter
im enormen Ausmaß Abgaben verkürzt beziehungsweise nicht gerechtfertigte Steuervorteile erlangt hat,
seine Befugnisse sowie seine Position als Amtsträger ausgenutzt hat beziehungsweise die Mithilfe eines Amtsträgers ausnutzt, der seine Befugnisse beziehungsweise seine Position missbraucht sowie unter Anwendung nachgemachter oder verfälschter Belege andauernd Abgaben gekürzt hat beziehungsweise nicht berechtigte Steuervorzüge erlangt hat. Auch wenn jemand ein Mitglied einer Bande ist, die sich gegründet hat damit man zusammen Steuern hinterziehen kann. Wie auch Verbraucher- oder Umsatzsteurern gekürzt hat beziehungsweise nicht gerechtfertigte Umsatz- oder Verbrauchssteuervorzüge erreicht hat.

Bei Steuerunterschlagung, egal ob bei der Selbstanzeige oder ebenfalls wenn sie bei der Hinterziehung von Abgaben im Vorhinein ertappt worden sind, wäre es für jeden am Besten wenn sie sich einen Jurist leisten können der sie Verteidigt, denn es geht hier schließlich um ihre Existenz und das Unterschlagen der Steuern ist eben kein Kavaliersdelikt noch dazu wird je nach Schweregrad der Handlung mit bis zu 10 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt.
einem muss bewusst sein das eine Schuldigsprechung zu einer Geldbuße von über neunzig Tagessätzen im Bundeszentralregister als vorbestraft gemeldet wird und auch in ihrem Führungszeugnis dann ein Vermerk auftaucht, dass sie Verurteilt sind.

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