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Übersetzungen

by admin - Dezember 1st, 2015.
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Verdolmetschung meint: Man dolmetscht eine Ausgangssprache in eine sonstige Sprache oder einen niedergeschriebenen Text von einer Sprache in eine andere Sprache. Die „Übertragung“ der Sprache heißt Übersetzen. Man findet in Deutschland ausgebildete Menschen, die das beruflich machen. Es gibt 2 Arten von Sprachmittlern: den Übersetzter und den Dolmetscher. Der „Dolmetscher“ übersetzt gesprochene Sprache in eine andere Sprache. Der Übersetzer übersetzt wiederum schriftliche Texte in eine Zielsprache. Der „Dolmetscher“ wird unmittelbar tätig. Der Übersetzer reicht seine Arbeit ein und muss nicht aus dem Stegreif übersetzen. Der Gegensatz ist vorallem, dass der übersetzte Text des Übersetzers nochmals berichtigt werden kann sprich sogenannte „Wiederholte Verbesserung“. Diese Option gibt es beim Dolmetscher eben nicht. Dem Dolmetscherhört den zu übersetzenden Text nur einmal und er muss direkt übersetzt werden. Ein Sprachmittler ist auf nicht mündliche Gesichtspunkte wie zum Beispiel Gesten, Mienenspiel, Auftreten, Stimmlage und allgemeine Körpersprache angewiesen. Ausschlaggebend ist auch Redetempo und Ausdrucksweise. Ein paar Dolmetscher üben auch die Gestensprache aus. Sprachmittler werden oftmals vor Gericht, bei Notaren und Verwaltungseinrichtungen eingesetzt. Z.B. falls ein Sachverständiger oder ein Beklagter der Sprache nicht mächtig ist, obgleich eine Aussage machen muss. Die Gerichte haben häufig keinen Sprachmittler. Deswegen wird ein selbstständiger Sprachmittler beauftragt. Die Sprachmittler, die am Amtsgericht in Erscheinung treten, müssen im Vorfeld vereidigt werden, aus dem Grund, dass sie persönliche Dinge erfahren, welche im eigentlichen Sinne nicht für die Allgemeinheit bestimmt sind. In der EU gibt es Sprachmittler, die ausschließlich für die Arbeiten der EU tätig werden. Bewerber müssen zuvor einen Test vollziehen. Man lehrt verschiedene Sorten von Translationen. Man unterscheidet beispielsweise kulturelle Übersetzung, Übersetzung von Literatur, Filmsynchronisation und Untertitelung, Übersetzung technischer Dokumentationen, Computergestützte Übersetzungen und maschinelle Übersetzung. Des Weiteren kann man bei dem Übersetzen verschiedene Rubriken vorfinden: Dolmetschen bei Konferenzen, Konsekutivdolmetschen, Gebärdensprachendolmetschen, Relaisdolmetschen und Kabinendolmetschen.
Übersetzungen gibt es schon seit es die Sprache gibt. Da inzwischen zahlreiche unterschiedliche Sprachen gibt, findet man auch zahlreiche Dolmetscher, welche eine Sprache als Fachgebiet haben. Wahlweise haben sie sich auf eine bestimmte Form des Übersetzens spezialisiert. Es gibt auch noch den Sprachmittler. Diese Berufsgruppe unterstützt Menschen mit verschiedenen Kulturen. Meist Außenseitern und Migranten. In Deutschland gibt es Studiengänge für den Job des Übersetzers. Das Studium kann an einer Uni oder einer Fachhochschule erfolgen. Fachübersetzer suchen sich ein bestimmtes Fachgebiet aus, z.B.: Finanzwesen, Gesellschaftsrecht, Gesundheitslehre oder Pharmazeutik, Technologie, Rechtswissenschaften. Diese speziellen Fachübersetzungen sind am meisten verbreitet. Es ist schwer zu bestimmen, wieviele Übersetzer es in der BRD gibt. Der Markt ist uneinheitlich, da es Lehrberufe gibt, allerdings viele Menschen auch auf anderem Weg mit dem Beruf beginnen. Die Berufsbezeichnung ist gesetzlich nicht geschützt, somit ist die Ausübung des Jobs auch ohne Abschlussexamen möglich. Es gibt allerdings bestimmte Namenszusätze, welche nur nach Berufung ,durch Test oder Hochschulausbildung geführt werden dürfen. Hierzu gehören u.a.: öffentlich bestellter Sprachmittler, allgemein beeidigter Übersetzer, akademisch geprüfter Übersetzer, Diplom-Übersetzer, gerichtlich zertifizierter Übersetzer, Diplom- Dolmetscher und so weiter. Die meisten Sprachmittler sind eigenständig. Jene bekommen ihre Texte direkt vom Auftraggebern. Das Honorar erfolgt häufig nach Textmenge. Es wird in Wörtern oder Zeilen gemessen. Oder nach Aufwand. Bei dem Honorar spielen dann weitere Faktoren wie zum Beispiel: Komplexität der Sprache oder der Textart, Umfang, Häufigkeit der Aufträge und Textwiederholungen eine Rolle.

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